Montag, 15. Februar 2016

Rabattaktion? Rabattaktion!




Ab sofort gibt es auf alle Webbänder und alle Glitzermotive 30% Rabatt. Dazu müsst ihr lediglich am Ende des Bestellvorgangs beim Warenkorb in das Feld für Gutschein-Code:  rabatt30 eingeben.
Dieser Rabatt gilt nicht für Rollenware und nur für die beiden genannten Produktgruppen.
Viel Spaß beim Shoppen!

Und nein, ich höre nicht auf. ;-) Ich ziehe im 1. Halbjahr 2016 um und reise mit leichtem Gepäck. 



Montag, 1. Februar 2016

Mein Atelier | My Studio


Ich bekomme sehr oft Fragen nach meinem Atelier. Wie es eingerichtet ist, wo ich meine Stoffe untergebracht habe, wo ich die Bänder aufbewahre, wo die bunten Blechdosen her sind und vieles mehr.  Heute möchte ich euch mein kleines Atelier zeigen, in dem ich jeden Tag arbeite. Kommt mit und begleitet mich.

Mach deine Träume wahr!
Ich habe gerne geschlossene Türen. So kann der Stoff oder das Garn nicht ausbleichen und nicht einstauben.
Zum Falten der Stoffe benutze ich tatsächlich ein Stück Pappe in Größe des Regalbodens um die Stoffe, vor allem die schon angeschnitten sind, ordentlich unter zu bringen.

Zunächst hatte ich eine (gebrauchte) Nähmaschine, dann kam eine (gebrauchte) Overlock dazu. Und dann kam irgendwann die Coverstitch.
Und vor kurzen habe ich mir dann meine Traumnähmaschine geleistet, eine Bernina 770.
Rechts vom Stoffschrank steht mein Schreibtisch. Hier entstehen meine Bücher, meine Stickmuster und Ideen für Schnittmuster, meine Webbänder und Stoffentwürfe.


Und gegenüber vom Schreibtisch gibt es noch eine Arbeitsfläche, da steht meine Stickmaschine. Unter der Arbeitsfläche stehen 2 Schubladenschränke.
Außerdem gibt es noch zwei Schränke für Büroartikel und Verpackungsmaterial und Bücher. Davon gibt es aber kein Foto.
An der Wand bei der Stickmaschine hängt ein Brett mit meinen Stickgarnen. Das Brett lag in meiner Küchenschublade und ich habe es als Garnrollenhalter zweckentfremdet.
Knöpfe kommen in Marmeladegläser, farblich sortiert.
Die Blechdosen sind schon einige Jahre alt und gibt es nicht mehr zu kaufen. Die Hersteller sind: Greengate, HoseDoctor, Tilda und Spiegelburg.  (Das Bild ist von 2011, da habe ich die letzten Dosen gekauft, die von Tilda.)




Sonntag, 31. Januar 2016

Apfel-Blätterteig-Rosen

Überall sieht mal zur Zeit diese Rosen. Wir hatten gestern lieben Besuch, also haben wir gedacht: das wird versucht! Hier ist unsere Variante:

Rezept für 4-6 Personen je nach Hunger
  • 2 Rollen Blätterteig (die leichte Variante ist nicht so fettig)
  • 4-5 große, saure Äpfel
  • 2 Zitronen
  • gehackte oder gemahlene Haselnüsse
  • Vanillezucker (selbstgemacht aus Vanilleschote und Puderzucker)
  • Puderzucker
  • Zimt

Und so geht es:

Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten hobeln.
Zitronen auspressen und auf die Äpfel geben, damit diese nicht braun werden.
Blätterteig entrollen und längs in je 6 Streifen schneiden. Vanillepuderzucker und Zimt darüber streuen.
Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
Äpfel mit der Rundung nach oben fächerförmig auf die ganze Länge des ersten Blätterteigstreifens legen und ein wenig von den gehackten Haselnüssen darauf geben. Dann zusammen rollen, den Rand seitlich festdrücken und in ein Papier-Muffinförmche stellen.
Mit allen anderen 11 Streifen das gleiche wiederholen.

Für 20 Minuten in den Backofen,  etwas auskühlen lassen, Puderzucker drüber, fertig!



Freitag, 22. Januar 2016

Bernina Stickmodul

...ich teste weiter. :D Seit gestern teste ich das Stickmodul meiner B770. Soooo viele Funktionen.

Für mich sehr spannend war die Frage: Wie stickt die Bernina meine eigenen Motive?

Beim ersten Versuch habe ich gleich gesehen, dass die voreingestellte Fadenspannung sehr hoch ist. Das sieht man auch am Stickergebnis. Also habe ich die Fadenspannung von 3 auf 1,75 reduziert und die Geschwindigkeit herunter gedreht und die Ergebnisse gefallen mir sehr gut. *freu*
Ich sticke auch mit meiner Janome MC300E immer mit niedriger Geschwindigkeit. Außerdem benutze ich immer ein Fadennetz über der Garnrolle.

Stickdatei: Piepmatz von www.smilasworld.com



Donnerstag, 21. Januar 2016

RUMS | schnelle Clutch

Seit einer Woche habe ich eine neue Nähmaschine. Erst habe ich mal nur getestet. Gestern habe ich mir dann das erste Teil genäht: eine Klapp Clutch. :D (Schnittmuster habe ich nicht verwendet, einfach so freihand zugeschnitten)
 

...und schwupps, hier gehts zum RUMS-Blog.



Sonntag, 17. Januar 2016

unboxing...

Ich habe mal Platz gemacht...

Nach fast 10 Jahren mit meiner Janome MC 6500 P, die ich damals gebraucht gekauft hatte und die mir zuverlässig gute Dienste geleistet hat, darf sie nun in Rente gehen. Aber natürlich nicht bevor ich mir eine andere Nähmaschine gekauft habe.
♥ 

Welche neue Nähmaschine ist es geworden? Ich gestehe, dass ich mir einen Traum erfüllt habe. :-)))) Ich habe mir eine Bernina gekauft. Natürlich habe ich vorher viel gelesen und viele Leute befragt und mir Videos angesehen und irgendwann war ich mir dann sicher. :)

Trotzdem habe ich sie dann auch noch selbst getestet.
Auf dem Weg zu meiner Mutter, bin in Cham, beim Nähpark vorbei gefahren und wurde dort wirklich sehr nett empfangen und ausführlich wurden mir alle meine Fragen beantwortet.
Ich hatte meine schwierigsten Stoff eingepackt: sehr elastischen, sehr dünnen Jersey, Stretchleder und sehr feinen, fast durchsichtigen Chiffon. Die Bernina hat sie alle ohne irgendwelche umständlichen Tricks genäht. Nur beim Chiffon mussten wir eine 60er Nadeln nehmen. Auch 7 Lagen Jeansstoff hat sie einfach genäht. Das fand ich ziemlich überzeugend. Jetzt bin ich gespannt, ob ich das alleine in meinem Atelier auch so hinbekomme. 
Ich durfte alles testen, was ich wollte und habe ich letztlich für die B 770 QE mit Stickmodul (das zeige ich ein anderes Mal ;-)  ) entschieden. Ja, das ist eine sehr große Investition, aber ich hoffe, dass das für die nächsten Jahrzehnte meine Maschine ist.
Es hat gerade so eben in meinen Mini gepasst. Obwohl ich für den Besuch bei meiner Mutter: Koffer, Korb, Bettzeug, Kühlbox und einigen anderen Kleinkram dabei hatte.

Wollen wir endlich auspacken? :-D
Der Karton ist RIESIG... 




Morgen zeige ich euch das ganze Zubehör. Und das kleine Schränkchen, dass bei dabei ist.

...ich bin dann mal spielen.



Montag, 11. Januar 2016

clips + rollschneider oder stecknadeln + schere ?

-werbung/produkttest-

Wie so oft im Leben muss ich antworten: es kommt darauf an. :-D



Ich habe vor Kurzem zum ersten Mal mit Clips gearbeitet. Warum erst jetzt? :-D Ehrlich gesagt habe ich bislang nichts vermisst. Aber ich bin ein neugieriger Mensch und als ich die Gelegenheit bekam, die Wonderclips von Snaply zu testen,  habe ich das doch mal ausprobiert.
Zum zweiten Thema: Rollschneider oder Schere, habe ich ja schon hier das Snaply Schneidelinieal getestet.

Beim Patchwork ist das Schneidelineal wirklich gut und ich finde auch besser als die Kombination aus Rollschneider und Lineal. Und auf jeden Fall besser als mit der Schere.

Um das Bindung zu fixieren, sind die Clips nett, aber nicht sensationell.
Und wenn es wirklich auf Präzision ankommt, brauche ich zusätzlich Stecknadeln.
Aber wenn das "Sandwich" dick wird, also wenn ich mehrere Lagen habe, wie hier beim Bindung festnähen, dann sind die Clips echt super und eine echte Hilfe!  In den Ecken habe ich aber trotzdem noch Stecknadeln gesteckt, weil ich da näher heran nähen kann.

Edit 13.01.2016:
In Ergänzung zu Griseldas Kommentar: ja, da kann ich nur zustimmen: Stecknadel ist natürlich auch nicht gleich Stecknadel...

Vergleich: Herz-Stecknadel und Quilt-Stecknadel von Clover


Fazit:
  • Ich finde beim Patchworken sowohl das Schneidelineal als auch die Clips wirklich hilfreich.  Und ich werde beides mit Sicherheit weiterhin verwenden. :-))) (Aber Stecknadeln brauche ich trotzdem zusätzlich.)
  • Wenn ich allerdings Kleidung nähe bevorzuge ich ganz klar eine gute Schere und lange, glatte, dünne Stecknadeln.

Quellen: 




Dienstag, 5. Januar 2016

damals und heute

Heute zeige ich euch unseren Esstisch, wie er mit den Sets aussieht.
Unten seht ihr meinen Tisch von 2006 mit meinen allerersten Versuchen, die übrigens bis gestern noch in Gebrauch waren.
Und hier der Tisch 2006: (Der Tisch ist tatsächlich der gleiche, aber uns ist die Glasplatte mal explodiert und so haben wir eine neue machen lassen. Die ist leider nicht so Blickdicht und hat eine andere Farbe.)
vorher-nachher, nach fast 10 Jahren sind die ersten Tischsets echt fertig. Ausgewaschen und zerschlissen.





Sonntag, 3. Januar 2016

Free Tutorial | Anleitung: Placemat | Tischset

Anleitung für ein Tischset, fertige Größe ca. 41 x 31 cm

Material:

  • 35 Quadrate 7 cm x 7 cm, Webware
  • ca 150 cm Schrägband
  • ca. 41 x 31 cm Vlieseline  H640 oder etwas ähnliches, max 0,5 cm dick
  • ca. 41 x 31 cm Webware für die Rückseite


Hilfsmittel:

  • Schneidematte
  • Schneidelineal
  • Stecknadeln und/oder Clips
  • Schere/Rollschneider
  • Nähmaschine
Je genauer zugeschnitten wird, umso leichter nähen sich die Quadrate exakt aneinander. Lasst euch ruhig Zeit für das Zuschneiden. Das Gleiche gilt für das zusammen nähen. ABER wenn es nicht ganz perfekt ist, macht das nicht so viel, denn es zählt der Gesamteindruck. Kleine Fehler oder Ungenauigkeiten verzeiht diese einfach Anordnung der Quadrate ohne Probleme.
Ich habe die Sets komplett mit dem Obertransportfuß genäht, dann verziehen sich die Lagen nicht so sehr. Aber es geht auch ohne.


zuschneiden und ein schönes Layout auslegen

aus den 5 untereinander liegenden Quadraten 7 Streifen nähen, 0,7 cm Nahtzugabe 

Nahtzugabe abwechselnd nach oben und unten bügeln

nun die 7 Streifen aneinander nähen, dabei darauf achten, dass immer eine Nahtzugabe nach oben geklappt ist und die andere nach unten

Top bügeln, Vlieseline auf die linke Seite des Tops bügeln

Rückseite auflegen und mit jeweils 2 waagrechten und 2 senkrechten Nähten fixieren. Von rechts im Nahtschatten. Hier sieht man die linke Seite, da die Nähte auf der rechten Seite im Nahtschatten fast unsichtbar sind.

Nun absteppen = quilten, beginnend in der Mitte. 

Quilten, in Linien ca. 1 cm Abstand zueinander. Die Nähfußkante kann da gut Orientierung geben.

Schrägband auseinander bügeln und rechts auf rechts an die Rückseite stecken, ich beginne damit absichtlich nicht an einer Ecke, sondern ein paar cm (7-8) von der Ecke entfernt. Sonst macht man sich das Gefummel an der Ecke unnötig schwer. ;)

So sieht die Ecke aus

genäht wird in der ersten Bügelfalte

Nun das Tischset umdrehen und das Schrägband umklappen und feststecken. Die Ecke einschlagen.

Eine Spitze Schere kann helfen, dass die Ecke sauber eingeschlagen ist.

So sollte das ungefähr aussehen.

Die Enden des Schrägbandes wird nur umgeklappt. Beim Annähen des Schrägbandes wird es dann mit festgenäht.

Nun das Schrägband annähen.


Fertig! Viel Spaß beim Nachnähen.